Gartentipps rund ums Jahr... 

 

Denkt an die Brut- und Setzzeit vom 01.03. - 30.09. In der Zeit darf man Hecken und Sträucher nicht stark zurückschneiden und muss auf brütende Vögel Rücksicht nehmen. Hier drohen empfindliche Strafen!

 

im Juni....

...na?  Grünt und blüht es schon überall?

Rasen gelüftet, vertikutiert, nachgesät und mit Nährstoffen versorgt?

Alle Obstpflanzen auf Schädlinge überprüft? Läuse, Apfelwickler und Co.?

Die Gespinste muss man manchmal einfach manuell entfernen und Läuse wie mit Waschnusssud oder Seifenlauge im Zaum halten. Schön wär es natürlich ihr würdet jede Menge Nützlinge beim Absuchen der Pflanzen finden. Marienkäfer oder Florfliegen lieben Läuse und Co.. Denen sollte man ruhig Nistangebote im Garten machen. Der Handel hält jede Menge roter Florfliegenkästen, Marienkäferkästen, Nisthilfen für Wildbienen oder Kästen für Schmetterlinge bereit. Auch das selber bauen macht auch Spaß....

Solltet ihr Pilzkrankheiten an euren Obstbäumen finden, sammelt die erkrankten Blätter einfach ab (auch vom Boden) und entsorgt sie im Hausmüll - auf keinen Fall auf dem Kompost!!!)

Weiter kann es gleich mit dem Juni-Riss an den Obstbäumen gehen: überzählige junge Neu-Triebe, sogenannte Besen und auch Wasserschosser sollten vereinzelt werden. Wenn z.B. mehrere dicht nebeneinander wachsen, sollte nur einer stehenbleiben. Auch die die senkrecht/steil hoch wachsen oder quer wachsende sollten direkt an der Basis entfernt werden. Das klappt jetzt durch Ausreißen super - die Triebe sind noch jung und die Wunden verheilen schnell wieder.

Dann kann es so langsam an eine Fruchtausdünnung gehen. Das sollte bis 10.06. erledigt sein. Oft machen es die Bäume auch schon von ganz allein, aber schaut euch die jungen Früchtchen genau an. Sind es zu viele an einem Ort oder sind sie schwächlich, zupft sie einfach ab und weg damit. Der Baum soll seine Kraft lieber in wenigere Früchte stecken, als zu viele nicht groß und schmackhaft zu bekommen. 

Bei der Gelegenheit überprüft die Leimringe an den Bäumen. Helft den Pflanzen wo es geht, denn die letzten und kommenden Sommer mit ihren extremen Temperaturen, Temperaturschwankungen und Niederschlagsschwankungen  sind nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Pflanzen anstrengend und stressig. Sie werden dadurch einfach immer anfälliger für Krankheiten und Schädlingen.

 

 

 

 

 

Wir hoffen auf ein perfekte Saison und gute Ernte...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pilzbefall ist nicht zuletzt deshalb immer wieder - und mehr werdend - ein Thema in unseren Gärten. So zeigten sich grad schon einige Fälle von echtem Mehltau an z.B. Zucchinis in den Gärten. Hier soll ganz gut ein Gemisch von echter Vollmilch und Wasser (1:8) helfen. Die Milchsäurebakterien greifen die Pilze an.

Bei Starkzehrenden Gemüse wie u.a. die Gurken, Tomaten oder Zucchini kann gerne z.B. mit Hornspänen alle paar Wochen mal nachgedüngt werden. Die sind 100 % biologisch und ihr braucht keine Sorge haben später einmal Düngergifte in euren eigenen Lebensmitteln mit zu verzehren. Ein gutes Gefühl.

Hortensien zeigen jetzt doch oft schon einen Mangel an Nährstoffen an. Sind ihre Blätter nämlich ziemlich hellgrün mit sich deutlich dunkel zeigenden Blattadern, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Chlorose - meist ein Eisenmangel, dem man durch die Gabe vorn speziellem Hortensiendünger am schnellsten begegnen kann.